Handschuster-Weg

Wandern
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01/01

Wir wandern vom Schusterhof über die Selbitztalstraße und die Selbitzbrücke nach Froschgrün zum Park (0,5 km) und dort nach dem Altenwohnheim den Griesbacher Weg in Richtung Or...


Wir wandern vom Schusterhof über die Selbitztalstraße und die Selbitzbrücke nach Froschgrün zum Park (0,5 km) und dort nach dem Altenwohnheim den Griesbacher Weg in Richtung Ortsende. An den letzten Häusern der rechten Seite wenden wir uns kurz nach rechts und gelangen dann im Wald auf einem naturnahen Weg recht steil empor zur Steinreuth (612 m) mit dem am 18.Juni 1950 eingeweihten Dr.-Köhl-Stein und dem Rastplatz. Der Stein erinnert an den Bezirksarzt und Gründer des Frankenwaldvereins e.V. (30.10.1898) Dr. Oskar Köhl. Er leitete den Frankenwaldverein von 1898 bis zu seinem Tode im Jahre 1928. Auf dieser idyllischen Freifläche stand vorher der am 3.11.1929 eingeweihte, nach ihm benannte kleine Aussichtsturm bis kurz nach Kriegsende. Wir wandern nun auf einem bequemen Waldweg auf der Höhe weiter (an einer Wegekreuzung etwa 50 m nach rechts: schöner Ausblick) in gerader Hauptrichtung bis zur Straße. Wir folgen ihr nur kurz links aufwärts und biegen nach rechts in den Wald. Auf einem naturbelassenen Waldweg kommen wir über eine kleine Senke (auf die Markierung achten!) zum Fränkischen Gebirgsweg und folgen ihm nach links wieder zur Straße. Wir laufen etwa 50 m die Straße nach rechts und wenden uns wieder auf einer Stichstraße nach rechts in den Wald. Mit dem Blick auf die ersten Häuser von Rothleiten verlassen wir das Sträßlein und gehen geradeaus auf einem Forstweg weiter, biegen aber bald nach links ab und laufen auf einem angenehmen Waldweg bis zur Straße Rothleiten-Neuhaus. Nahezu geradeaus überqueren wir sie und haben links haltend gleich das Wanderheim Rothleiten der OG Berg und den Beginn des Gerbersteiges auf einem Steig erreicht (z.T. E 5 km). Am Heim verlassen wir den Fränkischen Gebirgsweg und wandern zusammen mit dem Gerbersteig nach rechts weiter. Wir erreichen nach dem nahen Wald eine große, von Wald umsäumte Wiese. Wir gehen geradeaus weiter und anschließend länger im Wald mit Baumbeständen verschiedenen Alters mit einigen Richtungsänderungen, bis wir auf den Waldrand stoßen. Nun führt uns ein angenehmer Wiesenweg geradeaus über eine weite Wiesenfläche in der reizvollen Tallandschaft des Krebsbaches mit gepflegten Teichanlagen bis wir den Waldrand erreichen. Dort wenden wir uns nach links und laufen auf einem Feldweg über den Krebsbach und seinen Grund hinüber zur Straße. Wir müssen nicht auf der Straße nach rechts nach Berg laufen, sondern können den Rasenweg entlang der Straße an der späteren Baumreihe links der Straße nutzen. Gleich am Ortsanfang gehen wir nach rechts durch das Neubaugebiet zum Sportplatz und weiter zur Friedhofskapelle und der Kirche von Berg (E 4 km). Das Zentrum des Berger Winkels bietet mit seinem Umland einen reizvollen Wechsel von Höhen und Talsenken, von Feldern, Weiden, Wiesen, kleinen Laubbaumbeständen, Feuchtgebieten und dichten Fichtenwäldern. Wir gehen durch die schöne Anlage der festungsartigen Kirche und durch das historische Rathaus auf Stufen hinab zur Hauptstraße. Wir überqueren sie und laufen geradeaus zum Ortsende und dort nach einem kurzen Linksschwenk wieder nach rechts und verlassen den hoch gelegenen Ort (640 m über NN) durch die Felder mit einem herrlichen Fernblick auf den thüringischen Teil des Frankenwaldes zur Unterführung der A 9. Kurz danach trennen wir uns am Waldrand vom Gerbersteig, gehen ein kurzes Stück am Waldrand nach rechts, wenden uns scharf nach links und wandern durch einen lichten Hochwald und durch die Flur abwärts nach Gottsmannsgrün (E 2,5 km) mit der Schlossbrauerei. Als im Jahre 1560 27 Zinnzechen im nahen Büchig arbeiteten, erhielten die von Dobeneck das alleinige Recht zum Bierverkauf. Wenn wir auf eines von mehreren Schlossgebäuden stoßen, biegen wir nach rechts ab und laufen an Schloss- und Parkanlagen entlang zur Kreisstraße und mit ihr nach rechts bis zum Ortschild in Richtung Lamitz. Dort wenden wir uns nach links in einen Flurbereinigungsweg, kommen danach über einen Feldweg zur Höhe und genießen den schönen Blick zurück zum Fichtelgebirge mit dem Schneeberg. Nun geht es im Wald auf angenehmen Wegen durch schöne Baumbestände bergab. Am Waldende: Blick auf das thüringische Venzka, das Hirschberger Schloss und das nahe Weißenbachtal. Auf einem naturbelassenen Weg laufen wir abwärts, überqueren die Straße und kommen an der von Knoch'schen Villa (sie wird von einem Enkel des letzten Besitzers der von Knoch´schen Lederfabrik bewohnt) und dem ev. Freizeitheim vorbei. Wir wandern die zur Hangseite durch eine Stützmauer befestigte, einstige Auffahrt (zur Villa) abwärts nach Untertiefengrün. An der Kuhmühle vorbei gehen wir auf der Brücke über die Saale (bayerisch-thüringische Grenze) nach Hirschberg (E 2,5 km), der Brücke von Thüringen nach Franken. Die Mühle an der Grenze zwischen Thüringen und Bayern kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, wie es ein Spruch auf einem Gebäude zur Straßenseite hin verkündet: „Sechshundertfünfzig Jahre stund die Mühle hier im kühlen Grund. Gott half in Sonnenschein und Not. Er geb auch weiter Korn und Brot.“

 Eine alte, aus Feldsteinen kunstvoll gefertigte Mauerruine kündet von der hohen Baukunst früherer Generationen. Eine 1810 errichtete Zollschranke bestand nur bis zum Jahre 1834.


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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Heimatmuseum Dauer: 3.4 h Länge: 13.7 km Höhenmeterdifferenz: 323 m Maximale Höhe: 643 m Minimale Höhe: 440 m

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