12-Apostel-Weg HRW 3

Wandern
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Zusammen mit dem Seenweg gehen wir vom Wanderheim auf einem Feldweg zum Wald, wo uns der Seenweg bald nach rechts verlässt. Wir laufen die Forststraße geradeaus im Wald weiter, biegen nach 500 Mete...


Zwölf Apostel - Weg Test     



(Hinweis:   Ab Mai 2015 geänderte Streckenführung im Bereich Dürrenwaiderhammer - Rothmaiselthal)



Hermesgrün/Wanderheim - Schwaabesruh - Dürrenwaid -

Silberstein - Geroldsgrün - Steinbach - Langenbach - Hermesgrün




Geheimnisvoll -Abwechslungsreich





Die „Zwölf Apostel" - für manche sind es gewöhnliche Diabassteine, die bei Langenbach am Wegesrand stehen, für andere sind es spannende Zeugnisse einer frühen Besiedelung des Gebietes. Wahrscheinlich vor ca. 5000 Jahren - in der Jungsteinzeit - sind sie wohl von den damals ansässigen Menschen aufgestellt worden, um die Zeiten der Sonnenwenden bzw. Tag-  und Nachtgleichen zu bestimmen. Geheimnisvoll, wie diese Steine, gibt sich der westliche Teil des Wanderweges. An den Flanken enger Täler entlang, durch dichte Wälder, über gluckernde Bäche hinweg, an den Halden des schwarzen Goldes des Frankenwaldes - dem Schiefer - vorbei zieht sich die Schleife zwischen Hermesgrün, Dürrenwaid und Geroldsgrün. Gänzlich anders ist der Ostteil. Hoch hinauf führt der Weg auf von der Sonne beschienene Bergrücken, schlängelt sich zwischen Feldern und bunten Wiesen empor nach Hermesgrün. Wie Tüpfel fügen sich auf dem 17 Kilometer langen Rundwanderweg die malerischen Frankenwalddörfchen in das zu erhaschende Landschaftskunstwerk ein.




 



Der Rundwanderweg beginnt am Wanderheim Hermesgrün bei Langenbach. Er führt über die Hochfläche, ins Tal der Ölsnitz und durch abwechslungsreiche Waldpartien mit schönen Ausblicken.

Der Wanderweg berührt alle vier Dörfer der Gemeinde Geroldsgrün.

Es sind zahlreiche Einkehrmöglichkeiten vorhanden, davon einige mit regionaler Küche. Die Rundwanderung kann selbstverständlich von jedem beliebigen Punkt oder Ortsteil begonnen werden.





Vom Parkplatz am FWV-Wanderheim in Hermesgrün gehen wir zusammen mit dem Seenweg den Feldweg aufwärts. Nach 500 m kommen wir auf eine Forststraße, der wir weitere 500 m geradeaus folgen, dann auf eine Forststraße nach links abbiegen. Nach 1,3 km treffen wir auf eine Straßengabel. Von hier führt ein Steig (Abstecher) zum 100 m entfernten Aussichtspunkt Schwaabesruh, (sie ist nach dem Förster Schwaabe benannt, der um 1900 im Fortshaus in der Langenau wohnte), der einen herrlichen Ausblick in das tief unter uns liegende Langenbachtal bietet. Von hier verläuft ein Steig hinunter zur Talstraße bei der Unteren Mühlleithen.



Wir laufen jedoch zurück auf die Forststraße, folgen dieser abwärts, biegen nach 650 m links ab, wandern einen Weg am Bach abwärts und gehen nach 350 m zum rechten Ufer hinüber.



Nach 100 m wechseln wir rechts auf einen Jägersteig, auf dem wir 1 km lang, bis zu einer Forststraße wandern. Diese aufwärts gehend, biegen wir gleich auf die linke Forststraße ab. Eben dahinwandernd erreichen wir nach 600 m die Schieferhalden. Hier, hoch über dem Dürrenwaider Hammer, bietet sich ein Ausblick hinunter ins Ölsnitztal. Um diesen Platz herum befinden sich mehrere alte Schieferbrüche. Untertage-Schieferabbau findet heute nur noch in Lotharheil statt, das anderthalb km SSW von hier liegt.



Auf einem Waldweg verlassen wir die Forststraße in spitzem Winkel nach links hinunter. Vorbei an einem vergitterten Schiefer-Abbau-Stollen laufen wir abwärts und biegen nach rechts auf einen Fußsteig ab, der uns zur Talstraße bringt. Der Teerstraße durch Dürrenwaiderhammer (475 m) folgend queren wir die Straße nach Nordhalben. An der Ölsnitzbrücke führt ein Steig den Hang hinauf. Immer in Waldrandnähe, mit Blick auf den Luftkurort Dürrenwaid, geht der Steig hinauf zur Kirche. Nun haben wir schon 7 km hinter uns gebracht.



Gleich hinter der Kirche am Waldrand sieht man jetzt noch den „Kunstgraben".



Ein Wasserrad im Ölsnitzbach trieb während der Blütezeit des Bergbaues eine rotierende Welle, den Kunstgraben aufwärts, zu einem Kunstschacht.Dieser praktische Mechanismus entwässerte die oberhalb der Kirche liegenden Bergbaustollen. Man nannte dies „Wasserkunst“.



Nun geht es auf schmalem Steig weiter zur Talstraße, welcher wir aufwärts folgen, vorbei am Frankenwaldbrunnen (erbaut 1955) und der Gedenktafel an den Besuch von Prinz Ludwig von Bayern 1899. An der Neumühle wandern wir die Straße rechts hinauf nach Silberstein. Der Ort entstand erst ab 1921 am ehemaligen Bergbaugelände „Friedlicher Vertrag". Dieser idyllisch gelegene Urlaubsort ohne Durchgangsverkehr liegt am Fuß des Hahnenkammes (685m).



Am Ortsende biegen wir am Waldrand links ab und verlassen Silberstein nach rechts auf einer Forststraße. Gegenüber vom Trinkwasserbehälter lohnt sich ein Abstecher auf einem unmarkierten Steig zum 100 m entfernten  Brendlafelsen, von dem man steil hinab in das Tal der Ölsnitz sehen kann. Zurück am Wasserhaus wandern wir weiter bis zum Wegweiser am Pfaffenbächlein. Dieses querend führt der Weg aufwärts durch den Wald, auf einem Feldweg am Waldrand entlang, bis zum Geroldsgrüner Knock und hinunter zur Keyßerstraße. Hier haben wir bereits 10 km geschafft. Geroldsgrün hat eine Wehrkirche (400 m aufwärts). Hier gibt es auch Speisegaststätten.



Wir queren jedoch vorsichtig die Hauptstraße nach links, gehen den Steinbacher Weg hinauf, auf einem Feldweg weiter zur Anhöhe (665m). Der Blick zurück zeigt uns nun links Hirschberglein, am Horizont die Kuppeln des Döbraberges (795 m), des höchsten Berges im Frankenwald und den Schneidberg (758 m) mit seinem Funkmast. Davor liegt Hertwegsgrün und im Tal Geroldsgrün. Wenn wir uns umdrehen, sehen wir 300 m entfernt Steinbach liegen. Links am Ortsrand befindet sich das FWV-Wanderheim. Hinter dem Dorf erhebt sich der Langesbühl mit seiner Wasserwarte, gleichzeitig ein Aussichtsturm. Dort hinauf wollen wir.



Nach dem kurzen Weg zur Ortsstraße hinunter gehen wir diese nach rechts

100 m aufwärts. Vor der Steinbacher Wandertafel geht es nach links ab in den Langesbühlweg, auf dessen Teerstraße wir hinauf zum Aussichtsturm auf dem Langesbühl kommen. Hier sind wir am höchsten Punkt (699m) unserer Wanderung. Bei klarer Sicht erkennt man viele Berge von Frankenwald, Thüringer Wald und Fichtelgebirge.



Nun gehen wir nach Norden, queren die Teerstraße am Eingang zum eingezäunten Gemeindegrundstück und laufen auf einem Trampelpfad durch eine artenreiche Magerwiese abwärts. Danken wir dem Eigentümer die Durchgangserlaubnis, indem wir hintereinander gehen und auf dem Weg bleiben. Links des Fußsteiges im Wäldchen befand sich der Bergbau „Glückauf“. Wir folgen dem Feldweg, genannt „Alte Straße", nach rechts zu einer Feldwegkreuzung. Von hier bis zum Ziel in Hermesgrün sind es nun noch 4 km. Die Wanderung geht nun links hinunter, am Waldrand entlang, dann rechts auf Feldrainen und Wiesen, durch das ehemalige Bergbaugebiet

„Bau auf Gott" zu einem Feldweg, dem Tannenweg, und diesen hinunter zum unteren Ortsende von Langenbach.



Von hier aus gehen wir nach rechts auf der Dürrenwaider Straße 500 m aufwärts, dann links 300 m einen Feldweg hinauf, zu den geheimnisumwitterten Steinen, genannt „Die Zwölf Apostel". Nun laufen wir den Feldweg weiter, vorbei an Wiesen und Feldgehölzen bis zu einer Teichanlage. Die geschotterte Fahrstraße, der wir nach rechts folgen, verlassen wir nach 150 m bei einer weiteren Teichanlage nach links und wandern hinauf nach Hermesgrün. Auf der Dorfstraße wenden wir uns nun nach links, wo uns am Ortsende unser Ziel, das Wanderheim Hermesgrün, erwartet.

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Wanderheim Dauer: 4.5 h Länge: 17.7 km Höhenmeterdifferenz: 507 m Maximale Höhe: 697 m Minimale Höhe: 475 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

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