Bergmanns-Weg US 22

Wandern
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01/01

Unter Alexander von Humboldt vereinigten sich im Bergamtsrevier Naila mehr als 50 Bergwerke, in denen eine Unzahl von Bergleuten ihrer schweren Arbeit nachgingen. An diese Menschen und an di...


Unter Alexander von Humboldt vereinigten sich im Bergamtsrevier Naila mehr als 50 Bergwerke, in denen eine Unzahl von Bergleuten ihrer schweren Arbeit nachgingen. An diese Menschen und an die Blütezeit des Bergbaus soll diese Namensgebung erinnern. Issigau ist mit seinen Ortsteilen Kemlas, Sinterrasen, Herrenberg und Kupferbühl in den Bergbau eng eingebunden. Noch mehr als 20 Jahre nach dem 2.Weltkrieg bauten bis zu 50 Bergleute in den Flussspatgruben das Mineral ab, das dem Erz zur Beschleunigung des Schmelzprozesses im Hochofen beigemengt wurde. Neben der Hauptgrube am Kupferbühl gab es weitere Erz-Stollen im Pfarrholz bei Eichenstein, in Kemlas, Grießbach und am Herrenberg.



Weitere Höhepunkte dieses Rundwanderweges sind die Wegestrecken durch die stille Abgeschiedenheit weiter Wälder, die beeindruckende Sicht und der Blick auf das Schloss in Reitzenstein, welches das Landschaftsbild prägt. Vor der Wanderung sollten wir versuchen, der Simon-Judas-Kirche mit der prächtigen Innenausstattung und der Kassettendecke mit den 66 mit Öl auf Holz gemalten Tafelbildern mit biblischen Szenen (die Bibel der Analphabeten) einen Besuch abzustatten.



Unser erstes Teilziel, das nahe, vom Geschlecht der Herren von Reitzenstein geprägten Dorf, Reitzenstein erreichen wir auf dem Geh- und Radweg (z.T. E 1,2 km). Vorbei an der weitflächigen Anlage des Schlossgutes und an seinen großen Äckern kommen wir auf einem angenehmen Feldweg an der idyllisch gelegenen Einzel Sinterrasen vorbei zum Fränkischen Gebirgsweg. Kurz nach dem Haus biegen wir zusammen mit diesem zertifizierten Wanderweg auf einem Wiesenweg nach links ab (1,4 km) und kommen drüben am Wald zu einem Forstweg. Wir folgen ihm kurz rechts aufwärts, wenden uns dann nach links in den Wald und wandern auf sehr angenehmen Waldwegen in gerader Hauptrichtung (mit einem kurzen Linksschwenk) leicht aufwärts durch den Wald und gelangen über einen schmalen Wiesenstreifen zu der Kreisstraße mit den Häusern der Streusiedlung Rothleiten (1,3 km) mit dem in reizvoller Lage gelegenen Wanderheim der OG Berg. Wir erreichen es auf einem Abstecher mit der Markierung des Fränkischen Gebirgsweges.



Im 17. Jahrhundert mussten, nach Otto Knopf, die zwei Neidhöfe in der Roten Leiten jede 30. Garbe an den Pfarrer von Berg abgeben. 1703 erhielt einer der beiden Höfe die Erlaubnis, einen Vogelherd (Vogelfang) einzurichten.



Wir aber wenden uns wenige Meter nach rechts, laufen wieder nach rechts zum Wasserhochbehälter am Waldrand und weiter geradeaus in den Wald. Wir folgen einem Forstweg immer ziemlich eben durch den Wald, stoßen zwischendurch wieder auf den Fränkischen Gebirgsweg, laufen weiter, bis wir kurz vor dem Fernsehumsetzer am Herrenberg auf eine Forststraße stoßen, die uns zum Umsetzer und zur Straße führt (2,2 km). Wir überqueren die Straße geradeaus auf einen Feldweg und freuen uns zunächst einmal für die weite, schöne Aussicht. Dann folgen wir in Begleitung des Gebirgsweges dem Weg im Freien durch die Fluren abwärts, immer geradeaus und erreichen in der Straße Herrenberg das Zentrum von Issigau mit dem Rathaus, Gasthof und dem Campingplatz (E 1 km).


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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Dorfplatz-Wandertafel Dauer: 1.7 h Länge: 6.8 km Höhenmeterdifferenz: 154 m Maximale Höhe: 655 m Minimale Höhe: 523 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit
Familienfreundlich

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

Eignung

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grün = geeignet, gelb = witterungsabhängig, rot = ungeeignet, grau = keine Infos vorhanden

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