Eisenpark-Weg US 72

Wandern
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Variante des FrankenwaldSteigla "Eisenparkweg" über Issigau. Ab Hollerhöh bzw. Reitzenstein der Markierung des Frankenwaldsteigla folgen.


Prof. Dr. Claus-Frenz Claussen, der Eisenbildner aus Eisenbühl, schuf mit modernsten Geräten und Techniken die farbigen Großskulpturen in dem wohl einmaligen Kunstgarten in Eisenbühl. Der Neurootologe machte sich mit seinen Stahlplastiken als Eisenbildner aus Eisenbühl sowohl als Künstler, aber auch als Wissenschaftler weit über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen. Die übergroßen Kunstwerke aus tonnenschwerem Stahl, verfremdete Gingko-Blätter, Figuren aus dem germanischen Mythenschatz und abstrakte Gebilde waren auch schon, zeitlich begrenzt, in Ausstellungen und in die Natur eingebunden z.B. in Bayreuth, Hof, in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Kleinplastiken werden im Atelier aufbewahrt. Ein geführter Besuch lohnt sich!



An der Kirche vorbei kommen wir an der Kreuzung in das Zentrum von Berg und abwärts zu der Straße nach Hadermannsgrün. Wir durchwandern den Ort in seiner gesamten Länge, überqueren am Schotterwerk die Straße nach Issigau und erreichen mit schönen Ausblicken auf Schloss Reitzenstein durch die Fluren abwärts die Einzel Steingrün, das Mohrenhaus (3,1 km). Dort führt der Wanderweg nach rechts auf einem Steig über eine bewaldete kleine Anhöhe mit schönen Felspartien. Ein frei gehaltener Pfad führt uns geradeaus durch einen Jungwald hinab in das Tal des Issigbaches und weiter aufwärts nach Reitzenstein mit dem Schloss der Herren von Reitzenstein (1,0 km). Der Geh- und Radweg neben der Straße bringt uns sicher in das nahe Issigau (E 1,0 km).



Wir laufen den Friedhofweg entlang und biegen an der Kirche gleich wieder rechts zu einem kleinen Pfad, der uns entlang des Issigbaches zum neugestalteten Dorfplatz bringt. Wir queren rechts die Brücke und gelangen vorbei an der neuen Wandertafel zur Hauptstraße. Hier halten wir uns links, biegen aber bald nach rechts ab und laufen dann auf der Straße nach Kemlas zur ehemaligen Schule. Dort wandern wir auf einem Feldweg ortsauswärts durch die Fluren - mit schönen Weitblicken bis hin zum Fichtelgebirge - bis wir zum Wald kommen. Rechts vorbei an der Einzel Hollerhöh (1,2 km) laufen wir geradeaus im Wald abwärts weiter und kommen nach längerer Wegestrecke auf angenehmen Waldwegen bei der sehenswerten Einzel Lohwiesen (1,2 km) ins Freie. Hier bieten sich angenehme Ausblicke auf das vor uns liegende Zottelbachtal, auf Eisenbühl mit dem Eisengarten, auf Blankenberg und auf das Thüringer Land. Wir wandern steil abwärts über den Grund und erreichen auf der anderen Seite die ersten beiden Häuser von Wiesla, kurz vor Eisenbühl. Hier steht eine für (durstige) Wanderer und Radfahrer angenehme, schattige Sitzgruppe, die zuweilen auch eine Überraschung bietet.



Nun queren wir die Hauptstraße und folgen einem Fahrweg nach links, biegen aber bald scharf nach rechts ab und folgen einem Pfad recht steil aufwärts, der uns, vorbei an ehemaligen Schieferbüchen, zum 1997 errichteten Eisenpark bringt. Zusammen mit dem Schiefersteig (US 74) erreichen wir Eisenbühl. In der Ortsmitte halten wir uns bei der Hauptstraße rechts, um gleich wieder nach links in die Kirchgasse einzubiegen.



Wir wandern auf einem angenehmen Wiesenweg durch die Fluren, dann geradeaus am Waldrand sanft aufwärts zur Höhe, mit schönen Rückblicken. Wir überschreiten die Höhe und kommen aus dem Wald in die freie Flur, wiederum mit schönen, weiten Ausblicken. Der Weg führt uns in eine Senke. Dort verlassen wir den Feldweg und laufen auf einem Wiesenweg links aufwärts, zusammen mit dem Berger-Winkel-Weg zunächst rechts, dann links der Baumreihe entlang, bis wir uns auf der Höhe über einen phantastischen Blick auf die thüringischen und fränkischen Lande freuen können.



Auf einen stark begrasten Feldweg geht es nun abwärts nach Hadermannsgrün, in dem Flurweg zur Hauptstraße. Sie führt uns einen knappen Kilometer wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt in Berg (E 4,5 km). Anmerkung: Bei sehr nassem Wetter und hohem Gras können wir auch ab der Senke auf dem Feldweg bleiben (dieser Wege ist allerdings ohne Markierungszeichen und ohne die schöne Aussicht).

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Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Friedhof Dauer: 3.3 h Länge: 13.3 km Höhenmeterdifferenz: 331 m Maximale Höhe: 638 m Minimale Höhe: 485 m

Service

Rundweg
Einkehrmöglichkeit

Was zeichnet die Tour aus

60% Kondition

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